„Und weißt du, mit bunten Blumen wird es im Frühling gleich viel schöner!“
Begleitetes, freies Spielen und das Setzen immer neuer Impulse, wo diese nötig sind, fördert nicht nur die Kreativität, sondern schafft auch Ausdauer im Spiel. Spielideen werden weiterentwickelt, anstatt sich einen neuen Spielort zu suchen.
So entstand im Freispiel die Idee, sich aus Schaumstoffbausteinen ein Haus zu bauen. Um eine Fensterbank zu gestalten, wurde Karton hinzugezogen, welcher abgemessen und zugeschnitten wurde.
Durch die Sonne, welche durch das Fenster schien, entstand ein Gespräch zwischen den Kindern, in dem es darum ging, dass im Frühling viele bunte Blumen blühen und dadurch alles gleich viel schöner aussieht. So kam der Wunsch auf, auch Blumen auf der Fensterbank des gebauten Hauses zu haben.
Aus Karton wurden Blumentöpfe gestaltet, in die natürlich auch Erde, in Form von braunem Papier, gefüllt werden musste. Die Kinder holten sich die benötigten Materialien selbst aus dem Materialraum, wobei miteinander besprochen wurde, was man denn nun wirklich braucht.
Blumenstile wurden ohne Vorgabe geschnitten, hierbei hatten die Kinder freie Hand. Im Gespräch wurden verschiedene Blumenarten genannt, welche dann zu Papier gebracht und ausgeschnitten wurden. Nach und nach füllten sich so die Blumentöpfe und zierten dann das Haus. Am Ende des Freispiels entstand die Idee, die Blumentöpfe mit in die anderen Räume zu transportieren und sie dort als Frühlingsboten auf die Fensterbank zu stellen.
Die Idee, Blumen zu gestalten fand dann auch ihren Weg in unseren Osterkreis, wo wir das Buch „Der Blumenretter“ thematisierten.